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Wenn Hunde bellen: Hundesprache abgewöhnen?

Alle Hunde bellen, manche mehr und manche weniger. Das Bellverhalten des Hundes ist seine Art, sich mitzuteilen. Aber was soll man tun, wenn der Hund nicht mehr aufhören will?

Bellen ist die Lautsprache der Hunde. Sie transportiert ihre Gefühle wie Freude und Angst. Deshalb darf man ihnen auch nicht den Mund verbieten, sondern sollte bei übermäßigem Bellen nach den Gründen suchen.

Kommunikation der Hunde

Hunde sind Rudeltiere, die sich auf mehreren Ebenen mitteilen: über Gerüche, körperlichen Kontakt, sichtbare Gesten und Geräusche. Das Bellen gehört zur akustischen Ebene, der Kommunikation mittels Geräuschen. Der Hund versucht, sich mit hörbaren Signalen über eine weite Distanz mitzuteilen.

Neben dem lauten Bellen gibt es noch weitere Möglichkeiten für Hunde, ihre Gefühle auszudrücken. Dazu gehören Winseln, Knurren und Heulen, die sich auch mit dem Bellen vermischen können. Das wiederum kann dem Bellen eine ganze neue Bedeutung geben. Hunde bellen aus den verschiedensten Gründen, etwa zur Verteidigung des Besitzers oder ihres Reviers sowie als Ausdruck von Freude oder Unsicherheit.

Welche Arten von Hundebellen gibt es?

Es ist nicht immer ganz einfach, herauszufinden, was der Vierbeiner gerade sagen möchte. Der Klang des Bellens und die Körpersprache des Hundes geben Aufschluss über seine Intentionen. So signalisieren hohe Töne eher Freude, Angst oder Unsicherheit, während tiefe Töne Selbstsicherheit, Drohung oder Warnung bedeuten.

Üblicherweise werden 5 Arten von Hundebellen unterschieden:

  • Angstbellen
  • Aufregungsbellen
  • Frustrationsbellen
  • Verteidigungsbellen
  • Erlerntes Bellen
Jedes Bellen erfordert eine andere Reaktion des Besitzers. Wichtig ist, nicht das Symptom abstellen zu wollen, sondern bei zu viel Gebell die Gründe anzugehen.

Dem Hund das Bellen abgewöhnen

Lautstarkes Dauer-Bellen kann zur Zerreißprobe für die Nerven von Hundehalter und Nachbarn werden – und ein Zeichen für Probleme des Hundes sein. Die Gründe für das Bellen zu finden, erfordert Zeit und Einfühlungsvermögen. So kann es sein, dass der Hund sich einfach freut und jemanden begrüßen möchte, er kann aber auch gelangweilt und unterfordert sein und seinen Unmut herausbellen. Frustration kann zu erheblichen seelischen Anspannungen führen, weshalb Hunde grundsätzlich ausreichend körperlich und geistig gefordert werden müssen. Reduziert man die Bellanreize, macht das schon einiges aus. Zum Beispiel können Vorhänge den Ausblick erschweren. Bellt der Hund Passanten an, sollte er schon frühzeitig abgelenkt werden – das geht am besten mit Leckerlis. Herrchen und Frauchen können durch ihr eigenes Verhalten Einfluss nehmen. Man sollte ruhig bleiben und den Hund wenn möglich aus der Situation herausnehmen, die zum Bellen führt. Er sollte nicht durch Schimpfen oder Bestätigung angestachelt werden, man kann ihn stattdessen fürs Schweigen belohnen.

Bellende Hunde wollen Aufmerksamkeit. Kriegen sie zu viel davon, kann Bellen eine schlechte Angewohnheit werden. Aber wenn Angst oder Unsicherheit die Gründe sind, sollte man den Auslöser finden!

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